Offenes vs. nicht offenes Verfahren
Beide sind Standard-Verfahrensarten im Oberschwellenbereich — sie unterscheiden sich im Zugang zum Bieterwettbewerb.
Stand: 2026-04
Was beide gemeinsam haben
Beide folgen dem Vergaberecht, beide enden mit Angebotswertung und Zuschlag, beide sind in VgV/VOB/A als Regelverfahren gelistet.
Direkter Vergleich
Orientierung für die Auswahl
Das offene Verfahren ist die Regel — es maximiert Wettbewerb. Das nicht offene Verfahren lohnt sich, wenn Leistung komplex, spezialisiert oder sicherheitsrelevant ist.
auftragr kennzeichnet die Verfahrensart im Feed, so dass Teilnahmefristen und Angebotsfristen nicht verwechselt werden.
Häufige Fragen
Gibt es ein Äquivalent unterhalb der Schwelle?
VOB/A Abschnitt 1 kennt die "Öffentliche" und die "Beschränkte Ausschreibung" — konzeptionell analog.
Welches Verfahren ist schneller?
Das offene Verfahren ist meist schneller, weil die Eignungsprüfung parallel zur Angebotswertung erfolgt.
Diese Seite stellt öffentlich bekannte Anwendungsbereiche zweier Regelwerke bzw. Verfahren gegenüber. Sie ist keine Rechtsberatung und ersetzt keine Prüfung im Einzelfall durch Ihre Vergabe- oder Rechtsabteilung.