Vergabestellen-Leitfaden · Vergabevermerk

Vier-Augen-Prinzip als Default umsetzen

Das Vier-Augen-Prinzip trennt Auswertung und Freigabe. In zuschlagr ist die Trennung als Default aktiv.

Stand: 2026-04

Kontext

Das Vier-Augen-Prinzip ist in vielen Vergabeverfahren Standard. Es ergänzt die Dokumentationspflichten und unterstützt die Revisionsfestigkeit.

Was Ihr Team entscheidet

Menschliche Hoheit

  • Zuordnung der Rollen Auswerter und Genehmiger
  • Umgang mit Überstimmungen
  • Dokumentation der Begründungen
Wie zuschlagr unterstützt

Tool-Beitrag

  • Rollenmodell mit klarer Trennung
  • System erzwingt Freigabe durch zweite Person
  • Protokollierung jeder Überstimmung
  • Sichtbar im Vergabevermerk

Workflow-Ablauf

  1. 1

    Rollen zuweisen

    Die Rollen Auswerter und Genehmiger werden zugeordnet.

  2. 2

    Bewertung durch Auswerter

    Der Auswerter vergibt Punkte und Begründungen.

  3. 3

    Prüfung durch Genehmiger

    Der Genehmiger prüft; Überstimmungen werden mit Begründung protokolliert.

  4. 4

    Freigabe

    Nach Freigabe wird die Bewertung in den Vergabevermerk übernommen.

Häufige Fragen

Kann das Prinzip deaktiviert werden?

In definierten Einzelfällen kann die Einstellung angepasst werden; die Abweichung wird protokolliert.

Wie werden Überstimmungen dokumentiert?

Jede Änderung durch den Genehmiger wird mit Zeitstempel und Begründung gespeichert.

Diese Seite beschreibt, wie zuschlagr Arbeitsabläufe in Vergabestellen unterstützt. Sie ist keine Rechtsberatung und ersetzt keine juristische Prüfung einzelner Sachverhalte. Für rechtliche Fragen wenden Sie sich an Ihr Vergaberechts-Team oder an eine externe Fachberatung. Die Entscheidung und rechtliche Verantwortung bleibt bei Ihrer Vergabestelle.

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In 30 Minuten zeigen wir Ihrem Team, wie zuschlagr die Dokumentation und Bewertung strukturiert — ohne in die rechtliche Prüfung einzugreifen.

Mensch entscheidet. KI strukturiert.