Risikotyp · Witterungsrisiko
Witterungsrisiko
Witterung beeinflusst viele Bauarbeiten — insbesondere Rohbau, Straßen-, Erd-, Fassaden- und Dacharbeiten.
Stand: 2026-04
Definition
Witterungsrisiko bezeichnet Bauzeit- und Leistungsbeeinträchtigungen durch Frost, Hitze, Regen oder Wind, die in der vertraglichen Pufferzeit nicht vorgesehen sind.
Typische Auslöser
Was das Risiko auslöst
- Frostperioden länger als Planansatz
- Starkregen-Phasen mit Wassereintrag
- Sommerhitze mit Arbeitsunterbrechungen
- Sturm mit Sicherungsmaßnahmen
- Schnee/Eis im Ausführungszeitraum
LV-Signale
Woran man das Risiko erkennt
- Witterung nicht adressiert
- Puffer für Wetterperioden fehlt
- Arbeitsunterbrechungs-Regelung fehlt
- Frostschutz nicht geregelt
- Standzeit Gerüst ohne Witterungspuffer
Prävention
Hebel im Vertrag und Prozess
- •Witterungs-Pufferzeiten vereinbaren
- •Wintermaßnahmen als Eventualposition
- •Frostschutz vertraglich regeln
- •Ausweichkonzept für Lagerbestände
- •Frühwarn-Klausel für Extremwetter
Wie kalkulr unterstützt
Witterungsrisiko im LV erkennen
- Witterungs-Stichwort-Marker
- Markierung Puffer-Fehlstellen
- Hinweise für Wintermaßnahmen
- Dossier-Export mit Witterungs-Risiko
Häufige Fragen
Kann kalkulr regionale Wetterdaten einbeziehen?
Aktuell nicht — kalkulr markiert das Thema; Wetterprognosen prüft Ihr Team separat.
Gelten Witterungs-Nachträge für alle Gewerke?
Nur für witterungsempfindliche Arbeiten; die Einordnung erfolgt durch Ihre Bauleitung.
Weitere Risikotypen
Diese Seite beschreibt ein Nachtrags-Risikofeld und wie kalkulr es sichtbar macht. Die vertragliche Einordnung und kalkulatorische Bewertung verantwortet Ihr Team.