Angebote werten · Eignungsprüfung strukturieren

Die Eignungsprüfung strukturiert durchführen

Die Eignungsprüfung klärt, ob ein Bieter fachkundig und leistungsfähig ist — bevor sein Angebot inhaltlich gewertet wird. Sie ist von der Angebotswertung getrennt: Erst wird die Eignung geprüft, dann das Angebot bewertet. Eine klare Struktur je Bieter und je Nachweis macht die Prüfung nachvollziehbar und vermeidet die Vermischung beider Stufen.

Stand: 2026-07 · Konzept, in Validierung

Worauf zu achten ist

Prüfpunkte in der Wertungsphase

  • Geforderte Nachweise je Bieter vollständig erfasst
  • Eignungskriterien aus der Bekanntmachung als Prüfliste
  • Eignungsprüfung klar von der Angebotswertung getrennt
  • Fehlende oder unklare Nachweise dokumentiert
  • Ergebnis je Bieter mit Begründung festgehalten
  • Gleichbehandlung: alle Bieter nach denselben Maßstäben geprüft
Typische Schwachstellen

Was häufig übersehen wird

  • Eignungs- und Zuschlagskriterien in der Prüfung vermischt
  • Nachweise nur bei einzelnen Bietern genau geprüft
  • Fehlende Nachweise ohne dokumentierte Nachforderungsentscheidung
  • Ergebnis ohne Begründung ("geeignet" ohne Herleitung)
  • Prüfung nicht dokumentiert und später nicht rekonstruierbar
Wie zuschlagr unterstützen soll (Konzept)

Eignungsprüfung strukturieren — in der Wertungsphase

  • zuschlagr soll die geforderten Nachweise je Bieter strukturiert gegenüberstellen
  • Soll fehlende oder unvollständige Nachweise markieren
  • Soll die Trennung von Eignungsprüfung und Angebotswertung im Ablauf abbilden
  • Die Eignungsentscheidung je Bieter trifft Ihre Vergabestelle

Häufige Fragen

Was wird bei der Eignungsprüfung geprüft?

Geprüft wird, ob der Bieter die in der Bekanntmachung geforderten Eignungskriterien erfüllt — üblicherweise Fachkunde und Leistungsfähigkeit, belegt durch Nachweise wie Referenzen, Umsatzangaben oder Qualifikationen. Die Eignungsprüfung betrifft den Bieter, nicht den Inhalt seines Angebots.

Warum müssen Eignung und Zuschlag getrennt bleiben?

Eignungskriterien beziehen sich auf das Unternehmen, Zuschlagskriterien auf das Angebot. Wer beides vermischt — etwa Referenzen erneut in der Angebotswertung punktet —, macht die Wertung angreifbar. Üblich ist eine klare Zwei-Stufen-Struktur: erst Eignung, dann Wertung.

Entscheidet zuschlagr über die Eignung eines Bieters?

Nein. zuschlagr soll die Nachweise strukturiert gegenüberstellen und Lücken sichtbar machen. Ob ein Bieter geeignet ist, entscheidet Ihre Vergabestelle — mit dokumentierter Begründung.

Diese Seite fasst typische Prüfpunkte für die Wertung eingehender Angebote zusammen. zuschlagr ist ein Konzept in Validierung und soll die Wertung strukturieren und dokumentieren — die fachliche und rechtliche Bewertung sowie jede Entscheidung bleiben bei Ihrer Vergabestelle.

Eignungsprüfung strukturiert durchführen | zuschlagr