Entscheidungsprozess

Go/No-Go bei Ausschreibungen

Nicht jede Ausschreibung ist die richtige. Wie ein strukturierter Entscheidungsprozess hilft, Ressourcen auf die vielversprechendsten Projekte zu konzentrieren.

Warum Go/No-Go Entscheidungen wichtig sind

Die Teilnahme an einer Ausschreibung bindet erhebliche Ressourcen – von der Analyse über die Kalkulation bis zur Angebotserstellung. Ein systematischer Go/No-Go-Prozess stellt sicher, dass diese Ressourcen dort eingesetzt werden, wo die Erfolgsaussichten am höchsten sind.

Ressourcen gezielt einsetzen

Teams können sich auf Ausschreibungen konzentrieren, bei denen die Erfolgswahrscheinlichkeit am höchsten ist.

Verlustgeschäfte vermeiden

Frühzeitige Erkennung unrentabler oder riskanter Projekte verhindert spätere Probleme.

Win-Rate verbessern

Durch fokussierten Ressourceneinsatz steigt die Qualität der eingereichten Angebote.

Häufige Fehleinschätzungen

Ohne systematischen Prozess werden Go/No-Go-Entscheidungen oft aus dem Bauch heraus getroffen. Das führt zu typischen Fehlern, die sich vermeiden lassen.

Überoptimismus

Chancen werden überschätzt, während Risiken und der tatsächliche Aufwand unterschätzt werden.

Sunk-Cost-Denken

Weil bereits Zeit investiert wurde, wird die Angebotserstellung fortgesetzt, obwohl die Erfolgschancen gering sind.

Informationsdefizite

Entscheidungen werden getroffen, obwohl wesentliche Informationen fehlen oder nicht berücksichtigt wurden.

Entscheidungsrahmen: Vier Dimensionen

Ein bewährter Go/No-Go-Entscheidungsrahmen berücksichtigt vier zentrale Dimensionen. Jede Dimension wird bewertet und fließt gewichtet in die Gesamtentscheidung ein.

Kapazität

Sind die erforderlichen personellen und technischen Ressourcen verfügbar – für die Angebotserstellung und für die Projektumsetzung?

Kompetenz

Verfügt das Unternehmen über die notwendige Erfahrung und die Referenzen, um die Anforderungen zu erfüllen?

Risiko

Welche technischen, kaufmännischen und vertraglichen Risiken bestehen und sind diese tragbar?

Strategische Passung

Passt das Projekt zur Unternehmensstrategie und unterstützt es langfristige Geschäftsziele?

Struktur statt Bauchgefühl

Ein strukturierter Go/No-Go-Prozess ersetzt nicht die Erfahrung des Teams, sondern ergänzt sie. Er sorgt dafür, dass alle relevanten Faktoren berücksichtigt werden und die Entscheidung auf einer soliden, dokumentierten Grundlage basiert.

Standardisierte Checklisten

Vordefinierte Prüfpunkte stellen sicher, dass keine wesentlichen Aspekte übersehen werden.

Dokumentierte Entscheidungen

Jede Entscheidung wird mit Begründung festgehalten, um daraus für zukünftige Projekte zu lernen.

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